In der AGSD wird der Schlittenhundesport
mit den vier reinrassigen, durch die FCI (Weltdachverband für
Schlittenhundezucht) anerkannten Schlittenhunde betrieben.
Sie können auf unseren Rennen den Siberian Husky, den Alaskan Malamute,
den Grönländer und auch den Samojeden bewundern.
Auf AGSD-Rennen können auch nicht reinrassige
Schlittenhunden an den Start gehen. Diese werden dann in der Klasse III
gewertet. In der Klasse I werden die Siberian Huskies und in der Klasse
II der Alaskan Malamute, der Grönland Hund und der Samojede gewertet..
Über diesen Link (Sport)
könnne Sie sich weiter informieren, wo und wann in Ihrer Nähe
ein Schlittenhunderennen stattfindet. Wir würden Sie gerne bei uns
begrüßen. Ca. 1700 Sportler in 21 Vereinen betreiben den Schlittenhundesport
mit reinrassigen Hunden in Deutschland. Ob in Brandenburg, Bayern, Thüringen,
Hessen, Sachsen, Nordrhein Westfalen, Niedersachsen, Sachsen Anhalt oder
in Baden Württemberg erleben sie die Faszination Schlittenhund hautnah.
Willkommen bei einem
Schlittenhunderennen der AGSD in Ihre Nähe. Sie wollen den Schlittenhundesport
selber betreiben, dann informieren Sie sich bei den Ansprechpartnern
des Schlittenhundevereins in Ihrer Nähe.
Der Siberian Husky
Der Siberian Husky ist wohl der bekannteste Vertreter aller reinrassigen
Schlittenhunde und ist auch am weitesten verbreitet. Durch sein elegantes,
leichtfüßiges Äußeres, seinem liebevollen, aufgeweckten
Wesen und seinen oftmals blauen Augen läuft er leicht Gefahr, als
Modehund zu verkommen. Dabei ist er als kleinster und leichtester Schlittenhund
ein Vollblutläufer mit einem unbändigen Laufwillen und einer
enormen Leistungsfähigkeit. Er ist von allen Schlittenhunden am einfachsten
zu halten, sozial gut verträglich, sanft und kinderlieb.Die Schulterhöhe
liegt bei ca. 60 Zentimetern, Rüden erreichen ein Gewicht von maximal
30 Kilogramm, eher weniger. Besonders faszinieren seine manchmal blauen
Augen und sein schlanker Körperbau. Die Fellfarben reichen von weiß
bis schwarz mit weißen Abzeichen und allen dazwischenliegenden Schattierungen
(wolfsgrau, braunrot usw.). Bei keinem anderen Schlittenhund gibt es so
viele verschiedene Fellfarben.
Der Alaskan Malamute
Er ist der größte, schwerste und kräftigste Hund
unter den Schlittenhunderassen und wird auch als "Lokomotive des
Nordens" bezeichnet. Mit seinen bis zu 50 Kilogramm Lebendgewicht
stellt er eine imposante Erscheinung dar, ist aber dem Menschen gegenüber
ein freundlicher, verschmuster und zutraulicher Hund. Sein manchmal sehr
ausgeprägter Dickschädel verlangt jedoch vom Musher eine starke,
konsequente Erziehung, die es schafft, seine immense Kraft unter Kontrolle
zu halten.Die Fellfarbe des Alaskan Malamute ist meist wolfsgrau, wobei
auch andere Schattierungen vorkommen. Die Schulterhöhe beträgt
bei Rüden 63 cm und mehr. Im Rudel achtet er sehr auf eine entsprechende
Rangordnung, die notfalls auch mit allen Mitteln verteidigt wird.
Der Samojede
Der Samojede gleicht einem zu groß geratenen Spitz. Mit
seinem wunderschönen, langen weißen, manchmal bisquitfarbenen
Fell und einem "Lächeln im Gesicht", verzaubert er Jung
und Alt stets aufs Neue. Leider ist er in den letzten Jahren auf den Rennen
immer seltener geworden, obwohl es mit zu den schönsten Anblicken
zählt, ein Vierer- oder Sechser-Gespann aus Samojeden über den
Trail laufen zu sehen. Besonders diese Rasse wurde nicht nur zum Schlittenziehen
sondern auch als Jagdhelfer eingesetzt. Dies führt auch dazu, dass
dieser Hund eine für Schlittenhunde ungewöhnlich ausgeprägte
Anhänglichkeit gegenüber seinem Besitzer entwickelt.
Die Schulterhöhe schwankt zwischen 50 und 55 Zentimetern. Als Fellfarbe
sind nur weiß und bisquit zugelassen. Der Samojede gilt als der
Bellfreudigste aller Schlittenhunde.
Der Grönland Hund
Wie der Name schon sagt, stammt diese Rasse aus Grönland
und wird dort auch heute noch unter ähnlich harten Bedingungen wie
in den letzten Jahrhunderten gehalten. Der Grönländer ist auf
den heutigen Schlittenhunderennen leider nur noch selten zu sehen, da
sich nur wenige Musher mit den sehr schönen, aber eigenwilligen Tieren
beschäftigen. Die Haltung ist nicht ganz einfach und es bedarf schon
entsprechender Konsequenz und entsprechenden Hundeverstand, um die Leistungsbereitschaft
und Leistungsfähigkeit der Tiere in geordnete Bahnen zu lenken.
Die Schulterhöhe der Rüden beträgt rund 60 Zentimeter,
als Fellfarbe sind außer Albinos alle Varianten zugelassen.
Am berühmtesten sind wohl die Grönlandhunde auf dem Eigergletscher
in der Schweiz. Sie bringen täglich Touristen hinauf zum Jungfraujoch
und hatten auch beim Bau der Jungfraubahn maßgeblichen Anteil.
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